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02/04/2013

mandarinen


Wir gingen entlang die Gasse und ich blieb bei einem kleinen Geschäft am Eck stehen. Wir wollten nicht reden. Heute war einfach so ein Tag, so en stummer Tag. Ich schaute dich an und zeigte zur Tür. Aus mir kam ein fragendes Geräusch. Dein Gesicht zeigte mir Zustimmung.
Ich öffnete die Tür die ein quälendes Geräusch ausließ  Ich ging hinein und suchte mit meinen Augen Mandarinen. Kleine, süße, orange Mandarinen. Ich fühlte dich hinter mir, ich fühlte dich grinsen, es machte mich froh. Die Mandarinen waren strahlend orange vom Licht im Raum und ich fragte mich ob sie auch so strahlen werden wenn wir drausen sind. Ich nahm 3 und tat sie in den Sack, du noch 2 dazu.
Wir gingen zur Kassa wo die Verkäuferin uns unfreundlich begrüßt hat. Sie wunderte sich was 2 Leute wie wir in dieser Gegend um diese Uhrzeit machen. Sie hat es nicht gesagt aber ich konnte es von ihren Gesicht erkennen. Ich wollte unfreundlich sein. Dann dachte ich an dich und wie sehr ich dir an deiner Begabung mit Menschen zu reden beneide. Es machte mich traurig. Der Moment von vorhin war weg.

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